Vermittlungsablauf

Tiere sind keine Ware
Auch wenn es den Anschein hat, als würde ich hier Tiere „verkaufen“, sehe ich meine Tiere nicht als Ware, sondern als wertvolle Lebenwesen mit Bedürfnissen und Gefühlen an, die mit mir eine ökologische Nische – das Haus – teilen und ein Recht auf bestmögliche Versorgung in einer auf Gegenseitigkeit beruhenden Partnerschaft mit dem Menschen haben. Wenn ich „Preise“ für meine Tiere benennen, dann handelt es sich einerseits um Schutzgebühren, andererseits aber auch um eine Möglichkeit, die durch ihre Verwandten entstehenden Kosten zu decken. So kostet die Operation eines Tumor bei einem älteren Tier, was bei Ratten leider keine Seltenheit ist, ca. 80 - 100 EUR. Die unterschiedlichen Preise für meine Tiere ergeben sich ganz einfach nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Selbstverständlich kosten alle Tiere in der Aufzucht gleich viel, aber da es gefragtere und weniger nachgefragte Felltypen, Zeichnungen, Farben usw. gibt, handelt es sich bei den Preisen eine Mischkalkulation, die sicher stellt, dass meine Kosten im Durchschnitt gedeckt werden. Es handelt sich also nicht um Geldschneiderei, wenn ich für ein langhaariges Tier mehr nehme als für ein kurzhaariges.
Hinweis
Da wir ein standardisiertes System für Online-Shops verwenden, um unsere Anfragen und Reservierungen zu organisieren, werden im Folgenden Begriffe wie „Warenkorb“, „Kasse“ oder ähnliches verwendet. Damit wollen wir keinesfalls den Eindruck erwecken, als wären unsere Tiere eine Ware. Ebenso möchten wir betonen, dass Sie keinen Online-Kauf abwickeln, sondern die von uns zur Vermittlung frei gegebenen Tiere verbindlich reservieren. Dennoch sind wir einfach aufgrund der Tatsache, dass wir diese Reservierung online abwickeln, zur Verwendung bestimmter Formulierungen in unserem Schutz- und Abgabevertrages gezwungen.
  • Unverbindliche Kontaktaufnahne

    Nehmen Sie per E-Mail oder über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Ich kann verstehen, wenn die erste E-Mail evtl. knapp ist – man erzählt jemandem, den man nicht kennt, ja nicht seine ganze Lebensgeschichte.

  • Anfrage - 1. Schritt

    Sie können jederzeit Tiere anfragen, die Sie auf unserer Webseite unter der Unterschrift "Abgabetiere" gefunden haben, oder sich für Babies zukünftiger Würfe, einer bestimmten Farbe oder eines bestimmten Felltyps auf die Warteliste setzen lassen. Wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und Interesse an unseren Tieren haben, werden wir Ihnen einige Fragen zu ihren Vorstellungen stellen und uns versichern, dass genügend Kenntnisse über die Haltung von Farbratten vorhanden sind. Insbesondere werden wir Sie danach fragen, wie die Tiere untergebracht und gehalten werden. Sollten Sie Fragen haben, werden wir sie natürlich gerne ausführlich beraten. In der Regel machen wir Fotos von den Babies, wenn sie ca. 3-4 Wochen alt sind. In dem Alter haben sie die Augen bereits geöffnet, das Fell ist vollständig gewachsen und die Farbe ist relativ gut erkennbar. Allerdings geben wir keine Garantie für die weitere Entwicklung, da einige Farben/Shades erst nach dem Jugendfellwechsel zu beurteilen sind (z.B. Silvermane). Wir veröffentlichen die Fotos der Babies, die zur Abgabe stehen, dann in der Rubrik Abgabetiere auf unserer Webseite (direkt auf der Startseite unter "Abgabetiere" oder unter "Tiere und Würfe" - "Abgabetiere" zu finden). Wenn Sie auf unserer Warteliste stehen, informieren wir Sie über E-Mail, dass Tiere reserviert werden können. Bei der Vermittlung versuchen wir, alle Wünsche so gut es geht zu berücksichtigen.

  • Verbindliche Reservierung - 2. Schritt

    Wenn alle Fragen geklärt sind, können Sie die Tiere verbindlich reservieren. Wir nehmen dafür eine Reservierungsgebühr von 50% der Schutzgebühr, die bei der Abgabe der Tiere mit der Schutzgebühr verrechnet wird. Bitte lesen und beachten Sie auch unsere Abgabebedingungen.

  • Abgabe

    Böckchen werden im Alter von 32 Tagen von ihrer Mutter und ihren Schwestern getrennt (da sie dann zeugungsfähig werden können) und bleiben dann noch bis zum 56. Tag in unserer Aufzuggruppe zusammen mit Jungböcken verschiedenen Alters bei mir. Weibchen dürfen noch mindestens bis zum 56. Tag bei ihrer Mutter und ihren Schwestern bleiben (siehe hierzu den Artikel "Die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung von Ratten"). Alle unsere Tiere sind bei Abgabe handzahm, an normale Haushaltsgeräusche gewöhnt und kennen Hund und Katze. Sie fressen verschiedene Futterarten (Körnerfutter, Rispen und Ähren, Obst, Gemüse u.v.m.) und sind rundum gesund.