Amaunet zieht beim B-Wurf ein

Kathrin Guttmann Blog

Die Babies aus dem B-Wurf sehen inzwischen schon aus wie richtige kleine Ratten, nicht mehr wie nackte Würmchen. Sie sind von ihrem Nest in meiner Mütze in einen richtigen kleinen Käfig umgezogen. Der Snuggle-Safe hält sie weiterhin warm. Die ersten haben auch bereits angefangen, selbständig Brei zu schlecken. Für feste Nahrung interessieren sie sich noch nicht. Die Harleys sehen ziemlich mitgenommen aus, weil sie sich beim Fressen so mit Brei bekleckern, dass alles im Fell hängen bleibt. Und da ich im Babies-Putzen anscheinend nicht so gut bin, wie eine Rattenmama, sehen sie aus wie kleine Schmalzlocken. Einer der beiden scheint eine leichte Atemwegsinfektion zu haben, beim Füttern rasselt es. Ich befürchte nur, dass man eine so junge Ratte noch nicht wirklich mit einem Antibiotikum versorgen kann, zumal viele Antibiotika nicht bei Jungtieren angewandt werden dürfen. Also heißt es erstmal abwarten und hoffen, dass es von alleine besser wird. Da ich das Gefühl hatte, dass es gut für die Kleinen wäre, eine ältere Ratte als Vorbild und Erzieherin zu bekommen, habe ich Amaunet aus dem A-Wurf dazu gesetzt. Sie ist noch in einem Alter, in dem sie kein Revierverhalten zeigt und ich hatte die Hoffnung, dass sie den Kleinen gegenüber freundlich reagiert. Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Amaunet erträgt mit Engelsgeduld die kleinen Racker, die auf ihr herumturnen und versuchen, bei ihr zu säugen. Ich hoffe, dass sich alle weiterhin gut entwickeln.