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Ihre Wunschratte

Bei der Farbratten-Zucht Karni Mata finden Sie putzige, zahme, gesund und absolut liebenswerte Ratten, mit denen Sie viel Spaß haben werden sowie einen Ansprechpartner mit einem offenen Ohr für Fragen - ein ganzes Rattenleben lang.

Eine große Familie

Wir widmen uns mit Herz und Verstand unseren Tieren, die für uns Familienmitglieder sind, und sind auch nach deren Auszug in ein neues Zuhause noch für sie da.

Für Sie da

Wir von der Farbratten-Zucht Karni Mata züchten Ratten in verschiedenen Farben, Zeichnungen und Schattierungen in Kurz- und Langhaar. Immer wieder haben wir einzelne Tiere zur Abgabe - melden Sie sich bei uns!


Vermittlungsablauf

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Am Anfang könnt Ihr Euch ganz unverbindlich per E-Mail, Whatsapp, Facebook Messenger oder über das Kontaktformular bei uns melden. Gemeinsam klären wir dann, ob unsere Tiere für Euch infrage kommen.

Kontakt
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Wenn Ihr Euch dafür entscheidet, Tiere von uns auszunehmen, bitten wir Euch noch vorher einen Fragebogen auszufüllen. In seltenen Fällen könnt Ihr die gewünschten Tiere direkt übernehmen. Meistens werden wir Euch aber erst einmal auf unsere Warteliste setzen.

Fragebogen
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Die Wartezeiten können sehr unterschiedlich sein und hängen davon ab, was für Ratten Ihr haben möchtet und in wie fern die Natur mitspielt. Wir schreiben Euch an, sobald Tiere reserviert werden können. Die Vergabe erfolgt dann vor allem in der Reihenfolge auf der Warteliste.

Abgabetiere
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Wenn Ihr Euch für Eure zukünftigen Farbratten entschieden habt, bitten wir Euch, unserem Schutz- und Abgabevertrag zu zustimmen. Damit sind die Tiere fest für Euch reserviert. Bitte überweist dann umgehend die Reservierungsgebühr.

Vertrag
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In der Regel vereinbaren wir nach der festen Reservierung auch relativ zügig einen Abholtermin. Bitte beachtet, dass wir Tiere erst in einem Alter von 8 Wochen abgeben.

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Hier findet Ihr demnächst wieder eine Liste der Abgabetiere.

Mehr Abgabetiere

FAQ

Die Frage nach dem Geruch der Ratten wurde mir schon oft gestellt. Es gibt viele Faktoren, die die Geruchsbildung beeinflussen. Zum einen ist da der Käfig selbst. Einen Käfig aus Kunststoff und Metallteilen kann man verhältnismäßig gut reinigen. Teile aus Holz lassen sich auch dann, wenn sie gründlich lackiert sind, lassen sich aufgrund der raueren Oberfläche eher schwer reinigen. Besonders Eigenbauten aus OSB-Platten haben eine sehr raue Oberfläche, in denen sich Urin und Sekret ansammeln kann. Der zweite Faktor ist die Einstreu. Um der Geruchsbildung entgegen zu wirken, muss die Einstreu nicht nur gut saugen, sondern auch Ammoniak gut binden. Die von vielen gerne verwendeten Teppiche oder Fleecedecken binden Gerüche extrem schlecht. Besser geeignet sind entstaubtes Roggenstrohmehl (es sind Häcksel, die Bezeichnung "Mehl" ist irreführend) oder Leineinstreu. Auch Weichholzspäne sind gut geeignet, allerdings müssen diese enstaubt und vor allem hitzebehandelt sein, da sie ansonsten Stoffe ausdünsten können, die den Leberstoffwechsel beeinflussen. Dann spielt die Käfigreiniung eine Rolle. Säubert man den Käfig zu oft, regt man das Markierungsverhalten der Tiere eher an. Je nach Besatzdichte ist ein Reinigungszyklus von ca. einer Woche optimal. Auch das Futter hat einen Einfluss auf den Geruch. Futtermittel mit Yucca-Anteil sind gut geeignet, um die Geruchsbildung zu verringern. Die Idee, einmal einen Rattenhalter zu besuchen, klingt im Ansatz gut, allerdings frage ich mich, wie Du einen "exemplarischen" Rattenhalter finden willst. Ich selbst war schon bei vielen Rattenbesitzern zu Hause und bei einigen hat es erheblich gemüffelt, bei anderen gar nicht - je nachdem, wie die Haltungsbedingungen waren.

Kathrin Guttmann   15. Juli 2019  


2 people found this faq useful.

Ich halte es für unseriös zu behaupten, seine Tiere würden garantiert keine Tumore bekommen, da es unmöglich ist, das mit Sicherheit auszuschließen. Es gibt tatsächlich Labor-Linien von Ratten, die eine im Vergleich zu anderen Linien eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, bestimmte Tumore zu entwickeln (Szpirer C (2010), Cancer research in rat models. Methods Mol Biol. 2010;597:445-58.) Hierbei handelt es sich aber um reine Laborlinien, die mit immensem Aufwand und mit sehr großen Tierbeständen entwickelt wurden. Zudem können auch Tiere aus derartigen Linien Tumore entwickelt - sie tun es nur mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit. Garantiert Tumore freie Bestände gibt es nicht und gäbe es sie, wäre das ein großes Durchbruch in der Krebs-Forschung, denn darauf könnte man sicherlich vieles Lernen, was die Prävention von Krebs beim Menschen angeht. Es ist davon auszugehen, dass Krebs bei Ratten zu den normalen Alterserscheinungen gehört. Bei vielen Krebsarten ist zudem noch nicht geklärt, in wie fern eine erbliche Komponente eine Rolle spielt bzw. wie eine derartige Komponente aussieht. Bei einigen Krebsarten wie zum Beispiel den endokrinen Neoplasien weiß man, dass sie tatsächlich monogenetisch vererbt werden, also durch ein einziges Gen beeinflusst werden. Bei vielen anderen Krebsarten wie zum Beispiel Brustkrebs geht man von polygenetischen Einflüssen aus, d.h. mehrere Gene spielen hier eine Rolle (Szpirer C (2010), Cancer research in rat models. Methods Mol Biol. 2010;597:445-58.). Während eine monogenetische Tumordeposition noch relativ leicht durch Selektion beeinflusst werden könnten, ist dies bei polygenetischen Fällen extrem schwierig. Für einen Liebhaberzüchter, der mit relativ kleinen Rattenbeständen arbeitet und nicht über die technischen Möglichkeiten und die Ressourcen eines Labors verfügt, ist es meiner Meinung nach unmöglich, dies zu leisten. Was ein Züchter tun sollte ist, dass er bei relativ jung erkrankten Tieren eine Biospie oder im Todesfall eine Pathologie durchführen lässt und sich von kompetenter Seite (z.B. der tierärztlichen Hochschule Hannover) einer Einschätzung über eine eventuelle Erblichkeit der vorliegenden Tumorart geben lässt.

Kathrin Guttmann   9. September 2018  


1 people found this faq useful.

Tiere in Zooläden stammen meist aus gewerblichen Zuchten, in denen Tiere in großen Massen auf möglichst effizient (=kostengünstige) Weise "produziert" werden. Die Auswahl der Elterntiere erfolgt oft eher zufällig, teilweise werden die Tiere auch einfach in Kolonien gezüchtet, d.h. ein Männchen sitzt mit mehreren Weibchen zusammen, die es immer wieder deckt. Eine Selektion der Tiere hin zu einem zahmen, menschenzugewandten Temperament kann unter diesen Bedingungen nur sehr eingeschränkt erfolgen. Aus diesem Grund ist es beim Kauf in Zooläden eher eine Glückssache, ob man ein Tier mit zahmen Anlagen erhält oder nicht. Ein guter Züchter wählt seine Tiere dagegen entsprechend aus und selektiert in Richtung Zahmheit, die definitiv eine erbliche Komponente hat (mehr dazu in "Zuchtziel Zahmheit bei Ratten". Hinzu kommt, dass die Tiere in den großen gewerblich Zuchtanlagen relativ wenig Kontakt zum Menschen haben und es nicht gewöhnt sind, eng mit diesem zusammen zu leben und Kontakt mit ihm zu haben. In einer kleinen Zucht wird der Züchter Tiere, die evtl. eine etwas wildere oder ängstlichere Veranlagung haben, durch entsprechende Handhabung an den Menschen gewöhnen. In der gewerblichen Heimtierproduktion ist dies nicht möglich.

Kathrin Guttmann   11. Februar 2018  


2 people found this faq useful.

Mit "normalem" Kleintierstreu sind wahrscheinlich die handelsüblichen Weichholzhobelspäne gemeint. Diese sind aus zwei Gründen problematisch. Zum einen sind derartige Weichholzeintreu-Arten oft nicht hinreichend entstaubt. Der enthaltene Staub kann die empfindlichen Atemwege der Ratten reizen und zu Entzündungen führen. Zum anderen enthält Weichholz Phenole, die im Verdacht stehen, die Leber zu schädigen. In den USA wird dies stark diskutiert und viele Stimmen sagen, dass hitzebehandeltes Weichholz keine schädlichen Stoffe mehr absondert, aber die American Fancy Rat and Mouse Association rät ausdrücklich von der Verwendung von Weichholzeinstreu ab. Ich selbst habe lange Zeit Plospan XXL Excellent verwendet, eine hitzebehandelte und stark entstaubte Einstreu für Pferde, bin jetzt aber selbst auf Alternativen umgestiegen, da ich einfach kein Risiko eingehen möchte.

Als Alternative empfehle ich zum Beispiel Lein-Einstreu, eine feine, staubfreie Streu, die sehr gut Ammoniak bindet. Auch hier findet man die günstigsten Möglichkeiten im Landhandel (auch Online). Als Material für den Nestbau verwende ich Kaytee fresh and cosy.

Kathrin Guttmann   12. April 2019  


1 people found this faq useful.

Auch wenn Zink als Spurenelement in der Nahrung vorhanden sein muss und es ansonsten zu einem gefährlichen Zinkmangel kommen kann, ist ein Zuviel an Zink schädlich. Die Quellen von Zink können vielfältig sein: Industrieemissionen, Mischfehler bei Milchaustauscher, Futter oder Mineralfutter, versehentliche Beimischung von Zinkoxid (statt Magnesiumoxid) ins Kraftfutter, Klauenbäder; verzinkte Metallteile (Schrauben, Mutter, Knöpfe, Münzen, Futterbehälter usw.); Batterien, Zinksalben, Zinkpuder, Zinkshampoos, Zinkfarben (zum Beispiel Zinkchromat, Zinkoxid oder Zinkcarbonat, das letztere wird auch Zinkspat oder Galmei genannt). Zineb, Ziram und andere organische Zinkverbindungen kommen als Fungizide zum Einsatz.

Die lethalen Dosen betragen CliniPharm/CliniTox zufolge:

Akute orale LD50 (in mg/kg Körpergewicht):

Maus Ratte Kaninchen Huhn
Zineb (Zinkethylenbisdithiocarbamat) 7'600 1'850
Zinkacetat 2'500
Zinksulfat 57 2'900
Zinkoxid 8'000
Zinkchlorid 329 350
Zinkdiethyldithiocarbamat 570 5'200
Ziram (Zinkdimethyldithiocarbamat) 1'400 100-300
Zink-2-mercaptobenzothiazol 540
Zinknitrat 240 1'600

Bei der akuten Vergiftung erscheinen die ersten Symptome nach Stunden bis Tagen, bei chronischen Vergiftungen kann es Wochen dauern, bis die ersten Symptome auftreten. Die Ausprägung der Symptomatik ist stark abhängig von der Art und Menge des aufgenommenen Zinks. Die Symptome beschränken sich zuerst auf den Magen-Darm-Trakt. Mit zeitlicher Verzögerung stellt sich die intravasale Hämolyse ein. Schließlich kommt es zu ZNS-Störungen.

Eine toxische Grenzdosis für Zink ist nicht genau bekannt. Schon das Verschlucken von 1-2 Münzen (zum Beispiel amerikanische Pennies: 96% Zink) kann beim Hund tödliche Folgen haben. Die Zinktoxizität hängt von der Säureproduktion im Magen ab.

Bezüglich der Menge von Zink, die durch Nagen an einer Kette oder einem Gitter aufgenommen werden kann, gibt es keine verlässlichen Quellen. Ebenso gibt es keine Angaben dazu, wie hoch das Risiko einer Zinkvergiftung durch orale Aufnahme von Zink beim Nagen durch Ratten ist.

Sicherheitshalber würde ich aber auf eine verzinkte Ratte verzichten und zu einer anderen greifen.

Kathrin Guttmann   9. September 2018  


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FAQ

Die Frage nach dem Geruch der Ratten wurde mir schon oft gestellt. Es gibt viele Faktoren, die die Geruchsbildung beeinflussen. Zum einen ist da der Käfig selbst. Einen Käfig aus Kunststoff und Metallteilen kann man verhältnismäßig gut reinigen. Teile aus Holz lassen sich auch dann, wenn sie gründlich lackiert sind, lassen sich aufgrund der raueren Oberfläche eher schwer reinigen. Besonders Eigenbauten aus OSB-Platten haben eine sehr raue Oberfläche, in denen sich Urin und Sekret ansammeln kann. Der zweite Faktor ist die Einstreu. Um der Geruchsbildung entgegen zu wirken, muss die Einstreu nicht nur gut saugen, sondern auch Ammoniak gut binden. Die von vielen gerne verwendeten Teppiche oder Fleecedecken binden Gerüche extrem schlecht. Besser geeignet sind entstaubtes Roggenstrohmehl (es sind Häcksel, die Bezeichnung "Mehl" ist irreführend) oder Leineinstreu. Auch Weichholzspäne sind gut geeignet, allerdings müssen diese enstaubt und vor allem hitzebehandelt sein, da sie ansonsten Stoffe ausdünsten können, die den Leberstoffwechsel beeinflussen. Dann spielt die Käfigreiniung eine Rolle. Säubert man den Käfig zu oft, regt man das Markierungsverhalten der Tiere eher an. Je nach Besatzdichte ist ein Reinigungszyklus von ca. einer Woche optimal. Auch das Futter hat einen Einfluss auf den Geruch. Futtermittel mit Yucca-Anteil sind gut geeignet, um die Geruchsbildung zu verringern. Die Idee, einmal einen Rattenhalter zu besuchen, klingt im Ansatz gut, allerdings frage ich mich, wie Du einen "exemplarischen" Rattenhalter finden willst. Ich selbst war schon bei vielen Rattenbesitzern zu Hause und bei einigen hat es erheblich gemüffelt, bei anderen gar nicht - je nachdem, wie die Haltungsbedingungen waren.

Kathrin Guttmann   15. Juli 2019  


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Ich halte es für unseriös zu behaupten, seine Tiere würden garantiert keine Tumore bekommen, da es unmöglich ist, das mit Sicherheit auszuschließen. Es gibt tatsächlich Labor-Linien von Ratten, die eine im Vergleich zu anderen Linien eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, bestimmte Tumore zu entwickeln (Szpirer C (2010), Cancer research in rat models. Methods Mol Biol. 2010;597:445-58.) Hierbei handelt es sich aber um reine Laborlinien, die mit immensem Aufwand und mit sehr großen Tierbeständen entwickelt wurden. Zudem können auch Tiere aus derartigen Linien Tumore entwickelt - sie tun es nur mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit. Garantiert Tumore freie Bestände gibt es nicht und gäbe es sie, wäre das ein großes Durchbruch in der Krebs-Forschung, denn darauf könnte man sicherlich vieles Lernen, was die Prävention von Krebs beim Menschen angeht. Es ist davon auszugehen, dass Krebs bei Ratten zu den normalen Alterserscheinungen gehört. Bei vielen Krebsarten ist zudem noch nicht geklärt, in wie fern eine erbliche Komponente eine Rolle spielt bzw. wie eine derartige Komponente aussieht. Bei einigen Krebsarten wie zum Beispiel den endokrinen Neoplasien weiß man, dass sie tatsächlich monogenetisch vererbt werden, also durch ein einziges Gen beeinflusst werden. Bei vielen anderen Krebsarten wie zum Beispiel Brustkrebs geht man von polygenetischen Einflüssen aus, d.h. mehrere Gene spielen hier eine Rolle (Szpirer C (2010), Cancer research in rat models. Methods Mol Biol. 2010;597:445-58.). Während eine monogenetische Tumordeposition noch relativ leicht durch Selektion beeinflusst werden könnten, ist dies bei polygenetischen Fällen extrem schwierig. Für einen Liebhaberzüchter, der mit relativ kleinen Rattenbeständen arbeitet und nicht über die technischen Möglichkeiten und die Ressourcen eines Labors verfügt, ist es meiner Meinung nach unmöglich, dies zu leisten. Was ein Züchter tun sollte ist, dass er bei relativ jung erkrankten Tieren eine Biospie oder im Todesfall eine Pathologie durchführen lässt und sich von kompetenter Seite (z.B. der tierärztlichen Hochschule Hannover) einer Einschätzung über eine eventuelle Erblichkeit der vorliegenden Tumorart geben lässt.

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Tiere in Zooläden stammen meist aus gewerblichen Zuchten, in denen Tiere in großen Massen auf möglichst effizient (=kostengünstige) Weise "produziert" werden. Die Auswahl der Elterntiere erfolgt oft eher zufällig, teilweise werden die Tiere auch einfach in Kolonien gezüchtet, d.h. ein Männchen sitzt mit mehreren Weibchen zusammen, die es immer wieder deckt. Eine Selektion der Tiere hin zu einem zahmen, menschenzugewandten Temperament kann unter diesen Bedingungen nur sehr eingeschränkt erfolgen. Aus diesem Grund ist es beim Kauf in Zooläden eher eine Glückssache, ob man ein Tier mit zahmen Anlagen erhält oder nicht. Ein guter Züchter wählt seine Tiere dagegen entsprechend aus und selektiert in Richtung Zahmheit, die definitiv eine erbliche Komponente hat (mehr dazu in "Zuchtziel Zahmheit bei Ratten". Hinzu kommt, dass die Tiere in den großen gewerblich Zuchtanlagen relativ wenig Kontakt zum Menschen haben und es nicht gewöhnt sind, eng mit diesem zusammen zu leben und Kontakt mit ihm zu haben. In einer kleinen Zucht wird der Züchter Tiere, die evtl. eine etwas wildere oder ängstlichere Veranlagung haben, durch entsprechende Handhabung an den Menschen gewöhnen. In der gewerblichen Heimtierproduktion ist dies nicht möglich.

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Auch wenn Zink als Spurenelement in der Nahrung vorhanden sein muss und es ansonsten zu einem gefährlichen Zinkmangel kommen kann, ist ein Zuviel an Zink schädlich. Die Quellen von Zink können vielfältig sein: Industrieemissionen, Mischfehler bei Milchaustauscher, Futter oder Mineralfutter, versehentliche Beimischung von Zinkoxid (statt Magnesiumoxid) ins Kraftfutter, Klauenbäder; verzinkte Metallteile (Schrauben, Mutter, Knöpfe, Münzen, Futterbehälter usw.); Batterien, Zinksalben, Zinkpuder, Zinkshampoos, Zinkfarben (zum Beispiel Zinkchromat, Zinkoxid oder Zinkcarbonat, das letztere wird auch Zinkspat oder Galmei genannt). Zineb, Ziram und andere organische Zinkverbindungen kommen als Fungizide zum Einsatz.

Die lethalen Dosen betragen CliniPharm/CliniTox zufolge:

Akute orale LD50 (in mg/kg Körpergewicht):

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Eine toxische Grenzdosis für Zink ist nicht genau bekannt. Schon das Verschlucken von 1-2 Münzen (zum Beispiel amerikanische Pennies: 96% Zink) kann beim Hund tödliche Folgen haben. Die Zinktoxizität hängt von der Säureproduktion im Magen ab.

Bezüglich der Menge von Zink, die durch Nagen an einer Kette oder einem Gitter aufgenommen werden kann, gibt es keine verlässlichen Quellen. Ebenso gibt es keine Angaben dazu, wie hoch das Risiko einer Zinkvergiftung durch orale Aufnahme von Zink beim Nagen durch Ratten ist.

Sicherheitshalber würde ich aber auf eine verzinkte Ratte verzichten und zu einer anderen greifen.

Kathrin Guttmann   9. September 2018  


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