Gin Tonic, Triple Dilute

Silver Fawn und Amber Farbratten

Kathrin Guttmann Farben Leave a Comment

Bei Silver Fawn handelt es sich um Agoutis mit Pink-Eye-Dilute-Merkmal. Silver Fawn Farbratten erscheinen orange, wobei das Deckhaar nicht einheitlich durchgefärbt ist, sondern gebändert, wie es typisch ist für Agouti-Tiere. Silver Fawn Ratten weisen ein deutliches Ticking mit silbrigen Grannenhaaren auf. Die Augen sind dabei Pink, erscheinen also leuchtend hell rot. Dadurch unterscheiden sich Silver Fawn Ratten von den ebenfalls orange wirkenden Topaz / Fawn / Argente Tieren, die dunkelrote (dark ruby) Augen haben. Bei Amber handelt es sich um eine hellere Variante der Silver Fawn, die durch selektive Zucht entstanden ist.

Der Standard der Silver Fawn Ratte

Die National Fancy Rat Society und die American Fancy Rat an Mouse Society beschreiben die Silver Fawn Farbratte wie folgt:

Die Farbe soll ein kräftiges orangenes Rehbraun (fawn) sein, das gleichmäßig mit silbernen Grannenhaaren getickt ist. Die Farbe des Bauches ist weiß. Die Abrenzung zwischen der Farbe der Oberseite vom weißen Bauch soll scharf und klar sein und nicht gestromt erscheinen. Die Augen sind rot (Anmerkung der Autorin: gemeint ist helles rot, wie es durch P.E.D. entsteht, in Abgrenzung von dunklem Rubinrot).

Die Genetik der Silver Fawn Ratte

Bei Silver Fawn Ratten handelt es sich immer um Agoutis, d.h. es liegt mindestens ein gegenüber dem Non-Agouti-Allel dominantes Agouti-Allel vor (A-). Das Agouti wird jetzt dadurch aufgehellt, dass die Ratte homozygot für das Pink-Eye-Dilute-Allel (Pinke-Augen-Verdünnung, P.E.D.) ist. Der Gen-Code lautet also A- pp. Darüber hinaus wird bei der National Fancy Rat and Mouse Association und der American Fancy Rat and Mouse Association aufgeführt, dass auch minkbasierte Agoutis/Cinnamon in Verbindung mit P.E.D zu Ratten mit Silver Fawn Genotyp führen können. Das Orange dieser Tiere ist allerdings weniger kräftig als das der rein agoutibasierten Tiere. In diesem Fall muss neben einem dominanten Agouti Allel und homoygot vorliegendem Mink-Allel auch Mink in homozygoter Form vorliegen. Der Gencode in diesem Fall ist A- mm pp.

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